Aktuelles
Hier finden Sie die jüngsten Nachrichten rund um Uniroyal Reifen.
![]() |
|
![]() Aktuelles Hier finden Sie die jüngsten Nachrichten rund um Uniroyal Reifen. |
|
Zehn Jahre Uniroyal Funcup06.06.2007
Hannover/ Zolder, im Juni 2007. 1997 war das „Geburtsjahr“ des Funcups. Zunächst gab es die Rennserie nur in Belgien, später etablierte sie sich auch in Frankreich, England, Italien, Deutschland und Spanien. Deutlich über 200 Fahrzeuge baute die PRC Group bis heute, und der Erfinder des Rennwagens mit der Silhouette des legendären Volkswagen Käfer, Franz Dubois, fährt selbst noch gerne bei Rennen mit.
Neben dem eigentlichen Rennbetrieb blieb kaum Zeit für eine größere Feier: Das Sechs-Stunden-Rennen in Zolder am 2. und 3. Juni 2007, gleichermaßen Wertungslauf für die belgische und die deutsche -Meisterschaft, war der Rahmen für ein rundes Jubiläum, das still gefeiert wurde: PRC lud ein zum Mittagessen. Zehn Jahre sind erfolgreich geschafft. Als Reifenpartner der ersten Stunde ist Regenreifenhersteller Uniroyal seit Beginn dabei. Franz Dubois entwickelte ein einfaches Konzept mit durchschlagendem Erfolg. Basis des von ihm entwickelten Rennwagens ist ein Gitterrohrrahmen, ein Kennzeichen reinrassiger Motorsportfahrzeuge. Diese Eigenentwicklung kombinierte er mit Großserienbauteilen: Motor aus dem Golf II GT, Bremsen und Getriebe vom Audi 80. Um die Angelegenheit einfach zu halten wurde auf Servolenkung, Bremsenservo und ähnlichen Luxus verzichtet. Als sympathische Hülle wurde die Silhouette des VW Käfer nachempfunden und aus Glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) geformt. In Wahrheit stammt nur die Frontscheibe vom Original.
Mit einem riesigen Heckspoiler, der mehr Windschatten erzeugt als Anpressdruck, einem etwas zerbrechlichen Frontspoiler und winzigen Lampen vorn sowie allen notwendigen Sicherheitseinrichtungen (stabiler Überrollkäfig, Sicherheitstank nach FIA-Norm, Fünfpunktgurten, Feuerlöscher) werden Laien getäuscht, die einen schwer getunten VW Käfer vermuten. Auffällig ist die Mischbereifung im Format 195/50 R 15 vorn und 205/50 R 15 hinten. Auf dem leer nur 760 Kilogramm wiegenden Fahrzeug erweisen sich die derzeit vorgeschriebenen Uniroyal RainSport1 als gleichermaßen renntauglich wie robust. Beim sind eher die Bremsbeläge als die Reifen abgenutzt, manche Teams haben das extreme 25-Stunden-Rennen (stets in Spa Francorchamps ausgetragen) mit nur einem Satz dieser Pneus bewältigen können. Diese Tatsache hat bisher alle Rennprofis und Laien überrascht und, sofern das nicht schon vorher der Fall war, vom Produkt nachhaltig überzeugt. Der kleine Renner ist vergleichsweise erschwinglich und bringt trotzdem flotte Fahrleistungen: Aus dem Stand sind 100 km/h in weniger als sieben Sekunden zu erreichen und erst über 200 km/h ist Schluss. Ein weiteres herausragendes Merkmal der Rennserie ist die Stabilität des Reglements. Zuletzt in Zolder fuhr das Auto mit der Startnummer 1 mit – und beim entspricht die Startnummer in aller Regel der Baunummer. Die einfach aufgebauten Renner lassen sich einfach reparieren, weshalb selbst die ersten Fahrzeuge mit minimalen Modifikationen noch heute zum Regelwerk passen.
Die Regeln sehen auch vor, dass im Sinne der Chancengleichheit und Kostendämpfung, Motor und Getriebe verplombt sind. Diese Bauteile dürfen nur von akkreditierten Fachleuten geöffnet und überholt werden. Damit auch an anderen Stellen kein Kosten intensives technisches Wettrüsten betrieben wird, wachen technische Kommissare vor jedem Rennen über die Einhaltung des Originalzustands. Der Uniroyal Funcup ist ein Markenpokal, der in Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, England und Spanien durchgeführt wird. In Deutschland dürfen die 760 Kilogramm schweren und 130 PS starken Rennwagen von jedermann gefahren werden. Unter der nach dem VW Käfer aussehenden Kunststoffkarosserie stecken in einem eigens konstruierten Rohrrahmenchassis preiswerte Großserienkomponenten. Ein komplettes, neues Fahrzeug kostet rund 34 000 Euro. Interessenten wenden sich an http://www.funcup.eu./ Der belgische Gummiwarenhersteller Englebert produzierte seit 1895 Reifen, unter anderem für die Continental AG. Ab 1958 hieß die Firma nach dem Zusammenschluss mit US Rubber dann Uniroyal Englebert. Uniroyal, der Erfinder des Regenreifens, ist seit 1979 eine europäische Marke der Continental AG, Hannover. Der Continental-Konzern ist ein führender Automobilzulieferer und Anbieter für Reifen, Bremssysteme, Fahrwerkkomponenten, Fahrzeugelektronik und Technische Elastomere. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2006 einen Umsatz von 14,9 Milliarden Euro und beschäftigt derzeit weltweit rund 87.000 Mitarbeiter. Kontakt: Klaus Engelhart Öffentlichkeitsarbeit Reifen Büttnerstraße 25 30165 Hannover Telefon: +49 (0) 511/ 938 2285 Fax: +49 (0) 511/ 938 2455 Internet: www.uniroyal.de E-mail: klaus.engelhart@conti.de Redaktionsbüro Lars Döhmann Telefon: +49 (0) 5036/ 922 60 Fax: +49 (0) 5036/ 922 62 |
|