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Spannende Führungswechsel27.09.2007
Hannover/ Nürburgring, im September 2007. Mit strahlend schönem Wetter überraschte die Eifel am 20./ 21. September die 26 Starter beim 6. Saisonrennen zum Uniroyal am Nürburgring. Viel Abwechslung gab es im Rennen, denn an der Spitze lagen immer wieder andere Teams – am Ende hatte jedoch Gummi Grassau Racing verdient den Spoiler ganz vorne. Die Käfer-Silhouette der -Renner passt ohne Stilbruch in den Rahmen der ADAC Nürburgring Classic, die am 21. bis 23. September in der Eifel stattfand. Unter dem nostalgischen Kleid, bei dem die großen Spoiler vorn und hinten auffallen, steckt modernste Rennwagentechnik, jedoch frei von Schnörkeln wie ABS oder Servolenkung. 26 dieser heckgetriebenen Renner nahmen am Freitagmorgen um acht Uhr das zweistündige Training auf, darunter auch zwei belgische Teams.
Eindeutig am schnellsten war die Startnummer 206, Black Panr, mit einer Bestzeit von 2.35,4 min, schon der zehnte des Trainings, Gummi Grassau brauchte gut zwei Sekunden mehr für eine Runde. Auch das Team Conti Motorpresse schaffte den Sprung in die schnellere Hälfte des Feldes, zu dem außerdem die Titelanwärter Stoll Motorsport, , MK Racing, sportsline racing sowie Impuls 1 und 2 gehörten. Im langsameren Teil des Starterfeldes wurden Zeiten zwischen 2.39 und 3.01 gefahren – so weit auseinander lagen die Ergebnisse bisher selten. Die Ergebnisse waren wie üblich ein Muster ohne großen Wert – zumindest wenn es um die Startaufstellung geht. Das Starterfeld wurde in zwei Gruppen eingeteilt, eine langsamere und eine schnellere, und innerhalb dieser beiden wurden die Startplätze auf unterhaltsame Weise von Uniroyal Markenmanager und , Geschäftsführer von funmotorsports ausgelost. Auf die Pole kam MK Racing 2 (203) vor der Startnummer 34, sportsline racing und Stoll Motorsport, Black Panr und Gummi Grassau, MK Racing 1 und Impuls 1, Impuls 2 und . Mit nicht weniger Spaß fuhren die Gäste von Uniroyal Team Nord 1 und 2, Team West 1 und 2) und Vergölst zwar langsamere Rundenzeiten, konnten aber dennoch bei prachtvollem Wetter die schöne, 5,1 Kilometer lange Eifelrennstrecke und ihr steigendes Rennfieber genießen. Das hausinterne Duell gewann das Team West 1 mit den Fahrern Brüser, Dohmen, Sitasz und Zok auf dem 14 Trainingsplatz und im Rennen auf Platz neun. Von der ersten Rennminute an entbrannte ein abwechslungsreicher Kampf um die Spitze. Die Befürchtung, die beiden belgischen Teams könnten das Feld dominieren, traf nicht ein. Zwischenzeitlich führte zwar das blau-gelbe Auto des E.T. Racing Teams mit der Startnummer 51, doch dann lag Black Panr vorn, später die 34 mit Stevie Müller und Herbert Wartenberg, auch Stoll Motorsport und Gummi Grassau wechselten sich am der Spitze ab. Die vorgeschriebenen Fahrerwechsel mussten alle 25 Minuten erfolgen – je nachdem wie gelungen dies über die Bühne ging, hatte das Auswirkungen auf den Zwischenstand. Zur Halbzeit nach 2,5 Stunden wurde das Max D-Team mit Meisterfahrer des Jahres 2005, Stephan Scholzen und der Startnummer 217 auf Platz 1 gesichtet, dahinter das E.T. Team aus Belgien, doch auch , Gummi Grassau, MK Racing 1, Stoll Motorsport und „Funmotorsports“ mit der Startnummer 34 fuhren mit geringem Abstand in der gleichen Runde. Hermann Rottwilms Team Motorpresse, der blaue Impuls 1 und das Uniroyal West 1-Auto lagen nur wenig zurück. Mit einer tollen Aufholjagd fuhr Impuls 1 zwischenzeitlich bis auf Platz drei vor, bevor ein paar Minuten im Kiesbett den Weg für die Gegner wieder frei machten. Später sorgte ein Problem am Schaltgestänge dafür, dass sich der Wagen mit der Nummer 62 rund 14 Runden Rückstand einhandelte. Nicht besser erging es Black Panr, die am Ende alle Siegeshoffnungen begraben mussten und mit acht Runden Rückstand nur auf dem 19. Platz über die Ziellinie fuhren. An der Spitze tobte ein enger Kampf, den das belgische E.T. Team trotz schnellster Rennrunde in 2.35,472 auf dem achten Rang beendete. Manche Stop-and-go-Strafe verhagelte die Rennstrategie: Gummi Grassau hatte gleich am Anfang das Zeitfenster für den Fahrerwechsel verpasst, mischte aber dennoch mit schnellen Runden ganz vorne mit. Bestraft wurden zudem Tempoüberschreitungen in der Boxengasse – der Raser des Tages erreichte immerhin 94 statt der erlaubten 60 km/h. Nach fünf Rennstunden hatten die Grassau-Piloten Reinke, Peterwitz und Röthig 17 Sekunden Vorsprung auf das zweitplatzierte Max D-Team erreicht. Der zweite Podestplatz in Folge für das Team von hilft in der Meisterschaft jedoch kaum weiter, weil MK Racing 1 mit einem vierten Platz ebenso wie Stoll Racing auf dem sechsten Platz fleißig weiter Punkte sammelt. Ebenso bleiben die Ambitionen des Teams Conti Motorpresse durch den siebten Rang intakt. Für das Saisonfinale am Sachsenring, ein vier Stunden-Rennen am 27. Oktober, sind Stoll Racing (452 Punkte), MK Racing (438), Conti Motorpresse (435) und Gummi Grassau (425) die heißesten Kandidaten. Nach Abzug des Streichresultats liegen sie noch enger beieinander – es bleibt spannend bis zum 27.10 um 18 Uhr, wenn sich die Zielflagge zur Saison 2007 senkt. Der Uniroyal ist ein Markenpokal, der in Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, England und Spanien durchgeführt wird. In Deutschland dürfen die 760 Kilogramm schweren und 130 PS starken Rennwagen von jedermann gefahren werden. Unter der nach dem VW Käfer aussehenden Kunststoffkarosserie stecken in einem eigens konstruierten Rohrrahmenchassis preiswerte Großserienkomponenten. Ein komplettes, neues Fahrzeug kostet rund 34 000 Euro. Interessenten wenden sich an http://www.funcup.eu. Der belgische Gummiwarenhersteller Englebert produzierte seit 1895 Reifen, unter anderem für die Continental AG. Ab 1958 hieß die Firma nach dem Zusammenschluss mit US Rubber dann Uniroyal Englebert. Uniroyal, der Erfinder des Regenreifens, ist seit 1979 eine europäische Marke der Continental AG, Hannover. Der Continental-Konzern ist ein führender Automobilzulieferer und Anbieter für Reifen, Bremssysteme, Fahrwerkkomponenten, Fahrzeugelektronik und Technische Elastomere. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2006 einen Umsatz von 14,9 Milliarden Euro und beschäftigt derzeit weltweit rund 87.000 Mitarbeiter. Klaus Engelhart Öffentlichkeitsarbeit Reifen Büttnerstraße 25 30165 Hannover Telefon: +49 (0) 511/ 938 2285 Fax: +49 (0) 511/ 938 2455 E-mail: klaus.engelhart@conti.de Internet: http://www.uniroyal.de/ Redaktionsbüro Lars Döhmann Telefon: +49 (0) 5036/ 922 60 Fax: +49 (0) 5036/ 922 62 |
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